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Mon 28.01.2008 18:07
Zugegeben ist das wieder einer meiner Sinnlos-Artikel, die ich nur schreibe, um mal das Suchmaschinen-Verhalten auszutesten.

Nein, der wahre Grund für diesen Beitrag ist ein Artikel bei www.xing.com, den ich eben gelesen haben. Es geht dabei um eine Art 10-Punkte-Plan, um die eigene Website bei Google auf vordere Plätze zu bringen. Der Beitrag ist übrigens recht gut und deshalb möchte ich mal einen Link darauf setzen:
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=7461822 (Hoffentlich können ihn auch nicht XING-ler lesen). In dem Text wird anhand der fiktiven Person Karl Kesselflicker erläutert, was Karl für eine gute Google-Plazierung machen muß bzw. er selbige überprüfen kann. Vermutlich ist der Text für einen echten Kesselflicker schon zu IT-lastig, aber das ist jetzt nicht das Thema.

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Sam 26.01.2008 01:04
Vor einiger Zeit mußte ich mich an einen Spruch erinnern, den ich in meiner Jugendzeit häufiger gehört habe, der jetzt nicht mehr so verbreitet ist. Bemerkenswert ist vielleicht, daß diese Spruch ausschließlich von Frauen geäußert wurde. Er lautet:

"Hinter einen erfolgreichen Mann steht eine gute Ehefrau"

Abgesehen davon, daß dieser Spruch ziemlich diskriminierend für die Frauen ist und - wie erwähnt - nicht mehr so richtig aktuell, birgt er einige offene Fragen. Die Sache mit der Diskriminierung ist offensichtlich. Heutige Frauen sind - zum Glück - nicht mehr bereit, sich in eine Position hinter dem Mann einzufinden. Ehrlich gesagt, habe ich sogar den Eindruck, daß in vielen heutigen Beziehungen die Frau voran läuft und der Mann - in Funktion des Wasserträgers - hinterher. Ob diese Reihenfolge jetzt besser ist, kann man bezweifeln, aber ein echtes Nebeneinander - im Sinne von: auf gleicher Ebene - ist ziemlich schwer zu realisieren. Aber mir geht es hier auch nicht um die Frage der Anordnung sondern um das Wort "erfolgreich".

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Sam 12.01.2008 12:24

Bild:Carrera Go Modellrennauto
Bestimmte Marken sind zu Gattungsbegriffen geworden. Zum Beispiel spricht (kaum) jemand von Papiertaschentüchern sondern sagt einfach "Tempo", obwohl recht viele verkaufte Papiertaschtücher keine "Tempos" sind. Gleiches gilt für "Nutella" statt Nuss-Nougat-Creme (rsp. extrem süßer Brötchenaufstrich) oder "Carrera" statt elektrische Modellautorennbahn. Auch der Gattungsbegriff Internet-Suchdienst wird von kaum einem Mensch verwendet. Hier sagt man einfach "Google". Bei diesem Begriff geht man sogar noch einen Schritt weiter. Viele verwenden sogar das Verb "googlen", wenn sie die Benutzung eines Internet-Suchdienstes meinen - oder allgemein die Recherche im Internet und diese beiden Tätigkeiten als gleichartig betrachtet werden. Das ist etwas gleichbedeutend damit "ich tempoe" zu sagen, wenn man meint "ich schnäuze mich" oder "wir carreraren", wenn man mit Freunden an der Autorennbahn spielt.

Aber mit den Wortschöpfungen ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, finde ich. Ein weiterer Begriff wird dringend gebraucht, der folgenden Sachverhalt beschreibt: Die eigene oder eine fremde Website in den Suchergebnissen von Google auf vordere Plätze zu bringen. Ich möchte dafür das Wort "Googlomanie" einführen.

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Die 08.01.2008 02:01
Online-Communities sind nichts für mich. Nicht, weil ich prinzipiell etwas dagegen habe, sondern weil Realwelt-Communities mehr Bandbreite an Erlebnissen bieten. Trotzdem habe ich bisher zwei dieser Online-Communities ausgiebig erleben dürfen. Vor vielen Jahren (2001) hatte ich mich bei www.single.de angemeldet. Die URL sagt eigentlich alles über meine damaligen Ambitionen aus. Andererseits spielt die Verbandelung der Teilnehmer auf dieser Seite eine große Rolle. Das ist erstmal ziemlich unlogisch, wenn eine Seite die single.de heißt und Singles als Zielgruppe hat, darauf ausgerichtet ist, daß die Zielgruppe keine Singles bleiben. Andererseits garantiert die Beziehungsunfähigkeit vieler Teilnehmer die Existenz dieser und vieler anderer Single-Seiten.

Seit etwa einigen Tagen bin ich aktiv bei www.xing.com. Es ist das Business-Portal für die aufstrebenden Geschäftsleute. Der Unterschied zwischen den beiden Websites ist nicht nur von Design her markant sondern auch von den teilnehmenden Personen. Was mir bei XING als erstes auffiel, waren die vielen hübschen Profilfotos von attraktiven, jungen Frauen - eigentlich genau das, was mir bei single.de extrem unterrepräsentiert vorkam. Unter den suchenden Single-Damen zeigen nur wenige aussagekräftige Fotos. Häufig fehlt das Bild oder manche sind in schlechter Qualität (ich möchte nicht darüber spekulieren, ob die unzureichende Bildqualität der Person eher schmeichelte) und allzuoft gab es nur Grafiken oder gar alberne Komics. Nicht wenige Frauen glauben, daß sie nur mit einem tiefen Kamerablick in ihr Decolleteé Aufmerksamkeit bekommen. Bilder, die Interesse auf eine zukünftige Partnerin machen, hatten den Seltenheitswert der berühmten Heuhaufennadel - bei single.de.

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Die 01.01.2008 20:53
Auch wenn nach zwei Monaten Untätigkeit meinerseits wohl niemand hier noch einen neuen Beitrag erwartet, wünsche ich allen zufällig vorbeikommenden Surfern ein gutes neues Jahr!


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