Mit 26.09.2007 23:21
Wenn früher Menschen vor sich hingemurmelt (Slang für undeutliches Sprechen) haben ohne daß ein Gesprächspartner erkennbar war, dann konnte man davon ausgehen, daß diese Personen Selbstgespräche führen. Selbstgespräche waren (und sind) nichts positiv Besetztes. Wer mit sich selbst redet, der gilt aus verrückt, plemplem, neben der Mütze, von der Rolle oder was es sonst für schöne Umschreibungen gibt.
Die Anzahl der Selbstgespräche-führenden Menschen ist scheinbar angestiegen. Das liegt aber nicht daran, daß die Welt langsam verrückt wird - diese Vermutung möchte ich hier nicht beurteilen - sondern daran, daß es wirklich nur scheinbar der Fall ist. In Wirklichkeit habe diese Menschen einen realen Gesprächspartner. Man kann ihn nur nicht sehen!
Die Anzahl der Selbstgespräche-führenden Menschen ist scheinbar angestiegen. Das liegt aber nicht daran, daß die Welt langsam verrückt wird - diese Vermutung möchte ich hier nicht beurteilen - sondern daran, daß es wirklich nur scheinbar der Fall ist. In Wirklichkeit habe diese Menschen einen realen Gesprächspartner. Man kann ihn nur nicht sehen!
Stichwörter: Telefon, Selbstgespraeche, Headset
Die 18.09.2007 16:04
Am Anfang muß ich zugeben, daß die Sache mit dem "zentralen Eckpfeiler" nicht meine Idee ist. In einem Artikel vom Zwiebelfisch Bastian Sick bin ich auf diese Skurrilität aus dem Kabinett der übersteigerten Nichtsaussagen aufmerksam geworden. Da auch Herr Sick nicht selbst dieses Oxymoron aufgegriffen hat, sondern von einem Leser darauf hingewiesen wurde, will ich ebenfalls daran vergreifen. Tatsächlich muß man im Gewirr bedeutungsschwangerer Phrasen erstmal darauf kommen, daß es einen "zentralen Eckpfeiler" gar nicht geben kann. Trotzdem wird diese Worthülse gerne verwendet. Immerhin liefert google.de stolze 840 Treffer - hauptsächlich zu politischen Themen. Bei msn.de sind es 295 und bei yahoo.de 288.
Stichwörter: zentraler-Eckpfeiler, Oxymoron, Suchmaschinen,
