Beim Thema des vorherigen Blog-Eintrags bleibe ich: Tourismus. Aber bei der Wahl des Fortbewegungsmittel gibt es einen kleinen Wechsel.
Neulich habe ich mir das Buch "1000 Places to see before your die" gekauft. Im Gegensatz zum Titel war der Rest des furchtbar dicken Schinkens deutsch übersetzt (Komisch, dass es ausgerechnet für die Überschrift keine passende Übersetzung gab). Da das Exemplar schon leicht lädiert in der Grabbelkiste lag, hat es mich nur 5 Euro gekostet. Den erbärmlichen Zustand des Werkes sehe ich eher als Vorzug. Es hat schon - obwohl neu gekauft - seine Patina angelegt und sieht so aus, als wäre es mein Begleiter bei mehreren Weltumrundungen gewesen.
Als erstes habe ich mir den Abschnitt "Deutschland" angesehen. Zum Glück habe ich das Heidelberger Schloß, das Brandenburger Tor und Weimar - das ist von Erfurt keine Hürde - schon besucht. Denn zu meinem Erschrecken habe ich viele der wichtigsten Plätze im hiesigen Land (noch) nicht gesehen. Auf der anderen Seite konnte ich mich mit der Auswahl der Objekte nicht recht anfreunden. Empfehlungen für Hotels sind mir etwas zu snobistisch.
Aber ein Manko stört mich besonders: Es fehlt eine Attraktion dieses Landes, welche ich auf jeden Fall in so ein Buch genommen hätte.

Als erstes habe ich mir den Abschnitt "Deutschland" angesehen. Zum Glück habe ich das Heidelberger Schloß, das Brandenburger Tor und Weimar - das ist von Erfurt keine Hürde - schon besucht. Denn zu meinem Erschrecken habe ich viele der wichtigsten Plätze im hiesigen Land (noch) nicht gesehen. Auf der anderen Seite konnte ich mich mit der Auswahl der Objekte nicht recht anfreunden. Empfehlungen für Hotels sind mir etwas zu snobistisch.
Aber ein Manko stört mich besonders: Es fehlt eine Attraktion dieses Landes, welche ich auf jeden Fall in so ein Buch genommen hätte.
Stichwörter: Autobahn, 1000-places-befor-you-die, Tempolimit, Grips
Als Bewohner einer touristisch sehens- und besuchenswerten Stadt kenne ich beide Seite = die Seite des Ureinwohners, der von den herangekarrten Reisenden als regionale Skurrilität betrachtet wird. Natürlich war ich bereits selbst in fremden Landen unterwegs und habe mir die Einheimischen ferner Gestade betrachtet. Wobei ich immer versucht habe, das Leben jenseits der für den Tourismus bereitgestellten Kulissen zu entdecken.
Stichwörter: Bahn, Reisen, Englisch, Deutsch, Sendung-mit-der-Maus
Im Gegensatz zu neuen Inhalten ist die Schöpfung neuer Wörter vergleichsweise einfach. Manche Menschen begehen zwar den (un)verständlichen Irrtum, daß man mit der Schaffung neuer Wörter auch neue Inhalte kreiert - und damit die vermeintlich die Schwierigkeiten der inhaltlichen Auseinandersetzung umschifft - aber selbst wenn man nur alten Wein in neuen Schläuchen anpreisen will, kann man sogar alte Schläuche verwenden und einen neuen Namen draufschreiben. Das kommt im Prinzip auf das Gleiche raus.
Eine dieser gerade aktuellen Wortschöpfungen ist der Begriff "Alphamädchen". Ursprünglich stammt diese Art der Bezeichnung wohl aus der Biologie. Speziell manche Säugetiere - aber auch anderes Getier - leben in Gruppen, die von einem Artgenossen angeführt werden. Jenes Tier an der Spitze heißt Alpha-Tier. Im leicht abgewandelten Kontext könnte man auch die Begriffe Anführer, Häuptling, Führungskraft oder Bundeskanzler nennen. Gemäß der Reihenfolge im griechischen Alphabet heißen die Exemplare im Gefolge des Anführers - seine Paladine - Beta-Tiere und dann gibt es noch Gamma-Viehzeug = der Rest halt. Hier geht es nur um den 1. Buchstaben.
Eine dieser gerade aktuellen Wortschöpfungen ist der Begriff "Alphamädchen". Ursprünglich stammt diese Art der Bezeichnung wohl aus der Biologie. Speziell manche Säugetiere - aber auch anderes Getier - leben in Gruppen, die von einem Artgenossen angeführt werden. Jenes Tier an der Spitze heißt Alpha-Tier. Im leicht abgewandelten Kontext könnte man auch die Begriffe Anführer, Häuptling, Führungskraft oder Bundeskanzler nennen. Gemäß der Reihenfolge im griechischen Alphabet heißen die Exemplare im Gefolge des Anführers - seine Paladine - Beta-Tiere und dann gibt es noch Gamma-Viehzeug = der Rest halt. Hier geht es nur um den 1. Buchstaben.
Stichwörter: Frau, Mann, Alpha-Maedchen, Wortschoepfung
Eine wichtige philosphische - in dem Zusammenhang auch religiöse - Grundfrage lautet: "Gibt es Gott?" Auch wenn für die Frage noch keine abschließende Antwort gefunden wurden und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nie gefunden wird, kann man trotzdem eine weitere Frage unmittelbar anschließen: "Wenn es Gott gibt, welche Freiräume hatte er bei der Schaffung der Welt?"
Die Physik liefert zu einer Beantwortung dieser Frage einige Argumente. Diese Argumente haben alle den gleichen Grundtenor, der lautet: Allzuviele Freiräume hatte Gotte gar nicht bei der Erschaffung unseres Universums. Damit das Universum funktionert, müssen viele physikalische Größen gut aufeinander abgestimmt sein. Die Varianten sind nicht sonderlich reichhaltig, wenn man verhindern will, daß das Universum sofort wieder kollabiert oder sich als diffuse Wolke in den Weiten des Nichts verliert.
Nun will ich mich hier nicht mit Physikalischen Gesetzen beschäftigen sondern mit Biologie. Auch hier gibt es Regeln und man könnte die Frage stellen "Welche Gestaltungsmöglichkeiten hatte Gott bei den Lebewesen?". In einem mehr darvinistischen Ansatz kann man die Frage auch so formulieren "Welche Verhaltensweise müssen Lebewesen an den Tag legen, damit sie überleben - weder aussterben noch ausgerottet werden?" Vor dem darvinstischen "Survival of the Fittest" - dem Überleben des am besten Angepassten - muß erstmal überhaupt eine gewisse Fitness vorhanden sein, um die Minimalanforderungen fürs Überleben zu sichern.
An diesem Punkt sehzt BioSphere an. Das ist ein Applet für eine simple biologische Simulation. Abgesehen davon, daß diese Anwendung eine recht gute Programmierübung war und ein Generator für bunte Bilchen mit psychedelischem Charakter ist, geht es um einen ernsten Hintergrund. In gewisser Weise ist es "Experimentelle Philosophie" also die Frage "Wie muß eine abgeschlossene Welt aussehen, in es der eine simple Nahrungskette gibt und die Viecher überleben?" Das klingt eigentlich ziemlich einfach. Aber ein paar Lektionen mußte ich als "Gott" meiner BioSphere lernen, bevor die Welt ein dauerhaftes - sprichwörtlich: nachhaltiges - Eigenleben entwickelte.
Die Physik liefert zu einer Beantwortung dieser Frage einige Argumente. Diese Argumente haben alle den gleichen Grundtenor, der lautet: Allzuviele Freiräume hatte Gotte gar nicht bei der Erschaffung unseres Universums. Damit das Universum funktionert, müssen viele physikalische Größen gut aufeinander abgestimmt sein. Die Varianten sind nicht sonderlich reichhaltig, wenn man verhindern will, daß das Universum sofort wieder kollabiert oder sich als diffuse Wolke in den Weiten des Nichts verliert.
Nun will ich mich hier nicht mit Physikalischen Gesetzen beschäftigen sondern mit Biologie. Auch hier gibt es Regeln und man könnte die Frage stellen "Welche Gestaltungsmöglichkeiten hatte Gott bei den Lebewesen?". In einem mehr darvinistischen Ansatz kann man die Frage auch so formulieren "Welche Verhaltensweise müssen Lebewesen an den Tag legen, damit sie überleben - weder aussterben noch ausgerottet werden?" Vor dem darvinstischen "Survival of the Fittest" - dem Überleben des am besten Angepassten - muß erstmal überhaupt eine gewisse Fitness vorhanden sein, um die Minimalanforderungen fürs Überleben zu sichern.
An diesem Punkt sehzt BioSphere an. Das ist ein Applet für eine simple biologische Simulation. Abgesehen davon, daß diese Anwendung eine recht gute Programmierübung war und ein Generator für bunte Bilchen mit psychedelischem Charakter ist, geht es um einen ernsten Hintergrund. In gewisser Weise ist es "Experimentelle Philosophie" also die Frage "Wie muß eine abgeschlossene Welt aussehen, in es der eine simple Nahrungskette gibt und die Viecher überleben?" Das klingt eigentlich ziemlich einfach. Aber ein paar Lektionen mußte ich als "Gott" meiner BioSphere lernen, bevor die Welt ein dauerhaftes - sprichwörtlich: nachhaltiges - Eigenleben entwickelte.
Stichwörter: Leben, Gott, Biologie, Java, Applet,
Daß dieser Sommer so früh gekommen ist, sollte nicht weiter verwunderlich sein. Schließlich glänzte der Winter durch Abwesenheit. Der allgemeine Mangel an Kälte führt unweigerlich dazu, daß bereits die ersten Sonnenstrahlen im Frühling eine sommerliche Hitze hervorzaubern können. Nun gut, diese Erklärung mag etwas sehr vereinfacht sein - vermutlich stimmt sie auch nicht - aber der Klimawandel ist gar nicht das Thema dieses Beitrags.
Es geht mir vielmehr um den Beginn der Freibad-Saison bzw. den Ausfall derselben wegen Mangel an Freibädern. Es fing damit an, daß wir ins Freibad Geraberg gehen wollten. Diese Institution der öffenlichen Körperbetrachtung bleibt voraussichtlich dieses Jahr geschlossen. Mangel an Geld ist die simple Ursache und unüberwindliche Hürde für den Sprung ins erfrischende Naß für die Bewohner des kleinen Dorfs im thüringer Wald. Das Loch in der Gemeindekasse hatte sich bereits letztes Jahr angekündigt und es nicht weiter verwunderlich, wenn sich eine Ortschaft, deren Ausdehnung kaum über ein schmales Tal hinausreicht auch finanziell nicht zum großen Sprung anheben kann.
Es geht mir vielmehr um den Beginn der Freibad-Saison bzw. den Ausfall derselben wegen Mangel an Freibädern. Es fing damit an, daß wir ins Freibad Geraberg gehen wollten. Diese Institution der öffenlichen Körperbetrachtung bleibt voraussichtlich dieses Jahr geschlossen. Mangel an Geld ist die simple Ursache und unüberwindliche Hürde für den Sprung ins erfrischende Naß für die Bewohner des kleinen Dorfs im thüringer Wald. Das Loch in der Gemeindekasse hatte sich bereits letztes Jahr angekündigt und es nicht weiter verwunderlich, wenn sich eine Ortschaft, deren Ausdehnung kaum über ein schmales Tal hinausreicht auch finanziell nicht zum großen Sprung anheben kann.
Stichwörter: Freibad, Radrennbahn, Steuern, Sommer, Übergewicht
Die Auswahl des "Spruch des Tages" war die erste Funktion, die ich damals auf www.mueckenheim.name implementiert hatte. Es gab sogar die Möglichkeit, daß Besucher Vorschläge machen konnte. Das hat aber niemand genutzt.
Mit dem Umstieg zu Nucleus war diese Spezialität leider weggefallen. Jetzt habe ich ein passendes Plugin geschrieben, welches wieder einen täglichen Spruch anzeigt. Das ist mein erstes eigenes Nucleus-Plugin überhaupt.
Die Eingabemöglichkeiten sind ziemlich rudimentär. Neue Sprüche lassen sich nur über die Datenbank-Oberfläche phpMyAdmin eingeben (zu der nur ich den Zugang habe). Aber bei einer Auswahl von ca. 600 Sprüchen komme ich erstmal recht weit und die verbesserte Eingabe kommt später. Ob ich wieder eine Eingabe für jedermann erlaube, muss ich mir mal überlegen.
Mit dem Umstieg zu Nucleus war diese Spezialität leider weggefallen. Jetzt habe ich ein passendes Plugin geschrieben, welches wieder einen täglichen Spruch anzeigt. Das ist mein erstes eigenes Nucleus-Plugin überhaupt.
Die Eingabemöglichkeiten sind ziemlich rudimentär. Neue Sprüche lassen sich nur über die Datenbank-Oberfläche phpMyAdmin eingeben (zu der nur ich den Zugang habe). Aber bei einer Auswahl von ca. 600 Sprüchen komme ich erstmal recht weit und die verbesserte Eingabe kommt später. Ob ich wieder eine Eingabe für jedermann erlaube, muss ich mir mal überlegen.
Stichwörter: Nucleus-Plugin, Spruch-des-Tages

